Tradition
und Moderne: Dörfliche Gemeinschaft in Dinklage
Der
Hof Burhorst soll der erste Hof auf der Hörst
gewesen sein, so erzählt man sich. Er trägt,
wie viele Höfe, einen Beinamen: Bussjans
Hof.
Einst war der Bussjans Hof ein kleiner landwirtschaftlicher
Betrieb. Als absehbar war, dass die Landwirtschaft
auf dem Hof von der nächsten Generation
nicht fortgeführt werden kann, suchten
wir nach anderen Möglichkeiten, den Hof
zu nutzen und seine historisch gewachsene Schönheit
trotzdem zu erhalten. Wir fanden die Lösung
im Bau einer Fachwerksiedlung, in der Menschen
nach alter Tradition leben können, ohne
dabei auf den Komfort modernen Wohnens zu verzichten.
Vor fünfzehn Jahren begann unsere Familie
mit dem Projekt, Fachwerkhäuser zu errichten,
um sie an Menschen zu vermieten, die das dörfliche
Leben schätzen. Das Ziel war es, einen
Ort zu schaffen, an dem der örtliche Charakter
wiederbelebt wurde. In unzähligen Arbeitsstunden
entstand eine Siedlung, die Altes und Neues
miteinander verband und den Menschen ein Landleben
ermöglichen würde, das von Ruhe, Nachbarschaftlichkeit
und zwischenmenschlicher Nähe geprägt
ist. Wir
träumten von einem Ort, an dem die Kinder
zwischen den Häusern spielen und man sich
von Fenster zu Fenster würde unterhalten
können.
Inzwischen wurden 15 Gebäude errichtet.
Weitere Gebäude befinden sich im Bau. Die
Häuser sind den Gebäuden nachempfunden,
die früher auf dem Hof gestanden hatten.
Zwischen den Häusern befinden sich keine
Zäune, um das Gesamtbild nicht zu stören
und echte Nachbarschaft zu ermöglichen.
Die zunächst konventionelle Bauweise im
Inneren erfuhr im Lauf der Zeit eine Weiterentwicklung.
Massive Holzdecken, alte Steinfußböden
und rau verputzte Wänden prägen die
Gestaltung im Inneren, für außen
werden gebrauchte Backsteine und alte Handbacker
Dachziegel verwendet. Das urige Erscheinungsbild
typischer Fachwerkbauten wird somit in allen
Bereichen verwirklicht. Auch der alte Herd,
der mit Holz geheizt wird, ist wieder im Kommen:
Die steigenden Energiepreise und das anheimelnde
Gefühl, die diese Form der Wärmegewinnung
erzeugt, verleihen dem Herd, auf dem schon unsere
Großmütter ihr Wasser erhitzt hatten,
seine neue Attraktivität.
Die hohe Nachfrage nach den vermieteten Wohnungen
ist ungebrochen. Die Entstehung und Erweiterung
der Fachwerksiedlung, die vor Jahren als Projekt
der Familie Burhorst begann, ist längst
zu einem Herzensanliegen aller geworden, die
dort leben.
Wenn Sie Informationen zum Baustil erhalten
möchten, sich für eins der zu mietenden
Häuser interessieren oder für eine
Gruppe eine Führung organisieren wollen,
wenden Sie sich an: